Herr Liebeskind informiert die Ausschussmitglieder, dass die Identitätsstiftung GmbH eine Präsentation vorbereitet hat, die zeigt, welche Daten gewonnen wurden und was die nächsten Schritte sein könnten.

 

Die Präsentation wird durch Herrn Fürst vorgestellt und dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Herr Fürst betont, dass es in der heutigen Sitzung nicht darum geht, die Ergebnisse der Aktionswoche zu präsentieren. Es soll geklärt werden, wie perspektivisch mit den Ergebnissen umgegangen werden soll.

 

Die Identitätsstiftung GmbH schlägt folgende Schritte vor:

 

  • Feedback-Phase ab dem 16.10.2019 bis 03.11.2019
  • Auswertung bis Ende November
  • Präsentation des Stadtmarkenkonzeptes Anfang Dezember

 

Das Feedback soll online eingeholt und aus zwei Personengruppen gewonnen werden. Einmal durch die Befragung der Akteure, welche an den Workshops und Interviews teilgenommen haben und zweitens durch eine Befragung auf der Internetseite www.unser-straslund.de, an der sich alle Bürger beteiligen können.

 

Die Mitglieder des Ausschusses, die Mitglieder des Stadtmarketing Vereins, der Mittelstandsvereinigung und die Workshopteilnehmer gehören dabei zu der besser informierten Personengruppe, die eine detailliertere Version der Befragung erhalten, da  Vorkenntnisse aus dem Prozess nötig sind. Die Online-Befragung auf der Internetseite ist auf die fehlenden Vorkenntnisse abgestimmt.

 

Danach erfolgt die Auswertung und Verschriftlichung des Feedbacks durch die Agentur.

 

Es wird vorgeschlagen, das finale Stadtmarkenkonzept im Rahmen einer öffentlichen Ausschusssitzung im Rathaus zu präsentieren. Vorgesehen ist der 10.12.2019 um 12:34 Uhr.

 

Herr Fürst bittet um Zustimmung zur vorgeschlagenen Vorgehensweise.

 

Herr Schwarz erkundigt sich, ob der Termin mit den Beteiligten abgestimmt wurde.

Herr Fürst erklärt, dass an dem Tag sowieso eine Ausschusssitzung des Ausschusses vorgesehen war. Über den Beginn der Sitzung müsste ggf. verhandelt werden.

Nach längerer Diskussion stimmen die Ausschussmitglieder dem weiteren Vorgehen zu, wobei der Beginn der Sitzung am 10.12.2019 neu festgelegt wird. 

 

Herr Liebeskind stellt den weiteren Verfahrensweg zur Abstimmung.

 

Abstimmung: 9 Zustimmungen 0 Gegenstimmen            0 Stimmenthaltungen

 

Die weitere Präsentation zeigt den Aufbau der Feedback-Abfrage.

 

Auch hier bittet Herr Fürst um ein Votum des Ausschusses, ob der Aufbau der Feedback-Abfrage in Ordnung ist.

 

Abstimmung: 9 Zustimmungen 0 Gegenstimmen            0 Stimmenthaltungen 

 

Herr Suckow bittet darum, den Kreis der Beteiligten möglichst breit zu halten. Es ist wichtig, die vorhandenen Kommunikationskanäle zu nutzen. Herr Fürst betont, dass es zwei Feedback-Abfragen geben wird, einmal für die in den Prozess tiefer Involvierten und in einer zweiten für die breite Öffentlichkeit.

Frau Romer erfragt, wie die Umfrage für die breite Öffentlichkeit publik gemacht werden soll. Herr Fürst antwortet dazu, dass die Internetseite die einzige Möglichkeit sein wird, an der Umfrage teilzunehmen.

 

Herr Sadewater spricht sich dafür aus, die Umfrage einfach zu halten unter Vermeidung von zu vielen Fachbegriffen.

 

Frau Labouvie hätte sich einen größeren Vorlauf zur Aktionswoche selbst gewünscht, so hätten sich mehr Menschen beteiligen können.

 

Auf Nachfrage von Herrn Sobottka bestätigt Herr Fürst erneut, dass die Feedbackabgabe nur über das Internet erfolgen kann. Herr Sobottka hält dies für eine schlechte Lösung, gerade für die älteren Bürger.

 

Frau Dr. Brückner schlägt vor, die durchgeführten Interviews zu nutzen, diesen Bereich auszubauen und wieder direkt in die Stadtteile zu gehen. Dadurch würde die Teilhabe erhöht werden.

 

Nach Rücksprache mit Herrn Woelllert von der Identitätsstiftung soll nach einem Weg gesucht werden, die breite Öffentlichkeit zu beteiligen.

 

Herr Fürst geht auf die weiteren Schritte ein, die in der Präsentation dargestellt sind.

Eine Frage lautet:

 

Was kann und was will der Ausschuss realistisch umsetzen, welche Rolle nimmt er im Umsetzungsprozess ein und welche Unterstützung braucht es, um die Umsetzung erfolgreich zu gestalten?

 

Im Dezember liegt ein Ergebnis vor. Geklärt werden muss, wie damit umgegangen werden soll, was soll realisiert werden, wer trifft die Auswahl und wie wird der Prozess weiter gestaltet. 

 

Herr Haack spricht sich dafür aus, das Ergebnis der Abschlusspräsentation abzuwarten und dann zu klären, wie weiter vorgegangen werden soll.

 

Frau Labouvie erkundigt sich, wie lange die Identitätsstiftung noch für die Stadt arbeiten wird und welcher zeitliche Rahmen generell vorgesehen ist. Frau Labouvie nimmt an, dass nach der Abschlusspräsentation am 10.12.2019 weitere Arbeitsschritte erforderlich sind und an die Firma ein Folgeauftrag erteilt werden muss.

 

Herr Fürst bestätigt die Annahme von Frau Labouvie.

 

Herr Suckow macht deutlich, dass der Stadtmarkenprozess auch nach der Präsentation im Dezember weiter gestaltet werden muss und noch nicht abgeschlossen ist. Das Projekt darf nicht wieder in der Schublade verschwinden. Er warnt davor, nach der bisher geleisteten Arbeit das Projekt in Frage zu stellen.

 

Frau Waschki erinnert daran, dass es nicht Auftrag der Firma war, eine fertige Stadtmarke zu präsentieren, sondern Stärken und Schwächen aufzuzeigen, die ausgebaut werden können.

 

Frau Dr. Brückner schlägt vor, dass die Identitätsstiftung übergeordnete Arbeitsbereiche herausarbeitet, zu denen sich der Ausschuss dann positioniert. Hier sind Schritte gemeint, die sich auf den Prozess beziehen und aufzeigen, welche Arbeitsschritte in thematischen Arbeitskreisen zu erfolgen haben. Daraus kann dann geklärt werden, was der Ausschuss leisten will/kann.

 

Herr Liebeskind spricht sich für die Schaffung von Arbeitsgruppen bzw. Handlungsfeldern aus.

 

Frau Labouvie erfragt die Unterstützung der Verwaltung, sollte sich der Ausschuss für die Fortführung des Prozesses aussprechen; vor allem organisatorisch und finanziell.

 

Herr Fürst wird mit dem Verantwortlichen von der Identitätsstiftung GmbH sprechen, dass am Tag der Abschlusspräsentation nicht nur das Erreichte gezeigt, sondern auch mögliche weitere Schritte vorgestellt werden. Die Verwaltung kann hierbei nur begleitend tätig sein. Die Aufgaben müssen auf breiten Schultern verteilt werden.

 

Frau Romer erkundigt sich, ob es möglich wäre, dass die Identitätsstiftung GmbH einen kurzen Fragebogen in Papierform zur Verfügung stellt, der dann öffentlichkeitswirksam ausgelegt werden kann.

 

Herr Liebeskind wird die Idee an Herrn Woellert herantragen.

 

Die Ausschussmitglieder haben keine weiteren Fragen. Herr Liebeskind schließt den Tagesordnungspunkt.