Herr Bogusch erläutert, dass im B-Plan 64 eine Planstraße zu benennen ist.

Herr Hofmann erfragt das Prozedere bezüglich der Benennung in Straßen, Wege oder Alleen.

Herr Bogusch informiert, dass es Abstimmungen mit dem Stadtarchiv gibt. Bei den Benennungsvorschlägen wird auf die Würdigungen von Persönlichkeiten oder auch auf die räumliche Verbindung wert gelegt wird.

Frau Bartel äußert ihren Unmut, dass ihre Vorschläge, Straßen mit Wertheim oder Tietz zu benennen, bisher keine Berücksichtigung gefunden haben.

Frau Fechner schließt sich der Meinung von Frau Bartel an.

Frau Bartel ist der Meinung, dass es sich hier um ein repräsentatives Wohngebiet handelt, bei der die Namen Tietz und Wertheim Berücksichtigung finden könnten.

Herr Bogusch teilt mit, dass die Verwaltung die Vorschläge gern entgegen nimmt und diese bei passender Örtlichkeit auch gern umsetzen wird.

Die Bürgerschaft hätte ebenso die Möglichkeit einen Umbenennungsvorschlag zu unterbreiten, um diese Namen an passender Stelle einzubringen.

Frau Dibbern fragt nach, ob in diesem und auch anderen Baugebieten auf einen thematischen  Bezug der Straßennamen untereinander geachtet wird.

Dazu führt Herr Bogusch aus, dass die Straßen in einem Gebiet Namen erhalten sollten, die auch thematisch zueinander passen.

Frau Bartel kritisiert die Beratungsfolge der Vorlage. Aus ihrer Sicht muss bei Straßenbenennungen der Ausschuss für Bildung, Hochschule, Kultur und Sport immer als erster Ausschuss einbezogen werden. Weiter betont sie, dass die Namen Wertheim und Tietz nur für hochwertige Wohngebiete genutzt werden sollten.

Herr Schwarz erwidert, dass jeder Ausschuss eine eigene Meinung zu der Vorlage haben kann und jetzt ein Änderungsvorschlag an die Verwaltung gerichtet werden könnte.

Herr Haack betont, dass es keine Wertigkeit der Ausschüsse gibt. Weiter kritisiert er, dass zwischen den Wohngebieten nach Hochwertigkeit unterschieden werden soll.

Herr Dr. Neumerkel informiert, dass es im kommenden Jahr verschiedene Anlässe zu Wilhelm Brücke in Stralsund geben wird. Daher fiel hier auch die Wahl auf den Namen Brücke.

In einem anderen Viertel können dann die jüdischen Namen zusammenhängend als Straßennamen eingesetzt werden.

Da es keinen weiteren Redebedarf gibt, lässt Herr Hofmann über die Vorlage abstimmen.

Der Ausschuss empfiehlt der Bürgerschaft die Vorlage B 0054/2017 gemäß Beschlussempfehlung zu beschließen.


Abstimmung: 8 Zustimmungen 1 Gegenstimme 0 Stimmenthaltungen